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Eine Reise in die Sinneswelt von Island

 

Ihr Lieben,

ich bin wieder zurück aus der Sinneswelt von Island – wie ich sie ab heute bezeichnen werde.
Ich bin tief beeindruckt von diesem Phänomen der Natur und kann meine Erlebnisse nur schwer in Worte fassen. Diese Insel aus Feuer und Eis gehört auf jede Löffelliste, und wenn Ihr die Entscheidung zur Erkundung schon getroffen habt, dann ja…. sollte es losgehen!
Auch wenn ich keine Reisebloggerin bin, schreibe ich einfach mal meine Eindrücke und Erlebnisse hier für Euch auf.
Mein Beitrag wird Stück für Stück wachsen, denn es ist natürlich auch eine Zeitfrage. Im richtigen Leben bin ich ja Schmuckdesignerin. Und wenn ich nicht gerade neue Schmuckstücke entwerfe und herstelle, bin ich meistens auf Veranstaltungen unterwegs.
Also, schaut immer mal vorbei und vor allem  – bleibt neugierig!! 

Eins möchte ich gleich am Anfang loswerden:
Nehmt Euch viel Zeit zum Erkunden dieses Naturschauspiels im Atlantik und genießt einfach, ohne von Fotomotiv zu Fotomotiv zu rasen. Ich hatte mir selbst das große Ziel gesetzt, dass wir die gesamte Insel in 12 Tagen umrunden und die ganzen Highlights sehen… STOP!!!
Aber schon nach den ersten beiden Tagen wurde mir klar – einen Gang zurück schalten bitte , denn die Natur ist es wert, dass wir sie in aller Ruhe an allen Ecken genießen. Denn nach jeder Kurve der Straße bot sich ein neues Motiv, und die Landschaft lud uns immer wieder zum Staunen ein.

Sunna by urban auf Reisen in Island hier Pingvellir  Sunna by urban auf Reisen in Island hier Gletschersee Jökulsarlon mit Armband Kraftquelle

Tipp für den Mietwagen auf Island

Wir landeten nach 3,5 stündigem Flug gegen Mitternacht am Airport Keflavik und begaben uns sofort auf die Suche nach einem Auto. Uns schwebte ein fahrbarer Untersatz mit Allradantrieb vor, da wir ja auch abseits der Touri-Pfade unterwegs sein wollten. Unsere Suche blieb in dieser Nacht leider erfolglos. Wir schlugen uns die Zeit auf dem Flughafen um die Ohren und hofften auf den nächsten Morgen… Leider brachte er uns unserem Wunschauto keinen Millimeter näher…
„Sorry we are fully booked..“ – war der Spruch unseres Urlaubes.
Nur durch den Einsatz eines sehr freundlichen Polen konnten wir einen kleinen KIA ergattern… Aus, der Traum von der wilden Fahrt durchs raue Hochland. Und auch der Geldbeutel jappste nach Luft. Stolze 750 Euro wechselten den Besitzer. Für ein Fahrzeug mit Allrad-Antrieb wären es mehr als 2000 Euro für 12 Tage gewesen und für ein Wohnmobil…reden wir nicht drüber!
Merke: selbst in der Nebensaison ist es ratsam ein Auto schon von zu Hause aus vorzubuchen. Am besten ist es eigentlich, wenn man mit dem eigenen Wohnmobil über den Seeweg nach Island reist und es mit Nahrungsmitteln vollpackt. Ihr seid vollkommen unabhängig von mega teuren Unterkunfts- und Verpflegungsangeboten.

und gleich noch ein Hinweis hinterher:
Island ist nichts für den kleinen Geldbeutel. Wenn ihr Euch für eine Pauschalrundreise in einer Gruppe entscheidet, seid Ihr auf einer relativ sicheren Seite. Denn die Kosten für die Fahrt, Übernachtung und Verpflegung sind ja schon kalkuliert. In dem Fall ist jedoch der Zeitplan auch vorgegeben, und der ist oft sehr straff durchgetaktet. Und das Genießen der Landschaft bleibt meist auf der Strecke.
Wir haben außer dem sehr günstigen Flug ab Dresden mit Germania nichts gebucht. Alles Weitere haben wir vor Ort entschieden… Wir merkten sehr schnell, das wird ein Abenteuer!

Was besuchen auf Reykjanes?

Wir schwangen uns in den kleinen fahrbaren Untersatz und begannen unsere Reise auf der Halbinsel Reykjanes.
Es ist tatsächlich ratsam nicht gleich ins quirlige Reykjavik zu fahren, da es auch hier schon Vieles zu entdecken gibt:
das Badeparadies „Blaue Lagune“ – herrlich entspannend, aber das nur mit Reservierung
die Quelle „Gunnuhver“ im gleichnamigen Geothermalgebiet
die „Brücke zwischen den Kontinenten“ – ein Spaziergang zwischen amerikanischer und eurasischer Kontinentalplatte
das Geothermalgebiet von Seltún mit heißen Quellen und blubbernden Schlammtöpfen
der See Kleifarvatn – bis zu 100 Meter tief, mit wechselnden Wasserständen
die Reise ins Innere des Vulkans – ist kein Schnäppchen
Grindavik mit der Pianobar “ BRYGGJAN“ und der unwiderstehlichen Hummersuppe
Hafnarfjördur – ein Ort mit Wikingertradition

Wir haben hier schon viel gesehen, aber noch nicht Alles!

Sunna by urban auf Reisen in Island hier mystischer See Kleifarvatn  Sunna by urban auf Reisen in Island hier bridge between continents amerikanische und eurasische Platte

Von Selfoss nach Pingvellir und in den Goldenen Zirkel

Unsere Fahrt ging weiter nach Selfoss – endlich mal wieder eine richtige Stadt und ein wichtiges Versorgungszentrum für alle Weiterreisenden.
Nach einer Übernachtung ging es weiter in das Gebiet, das „Der goldene Zirkel“ heißt. Wir fuhren vorbei am großen Pingvallavatn-See nach Pingvellir und Almannagja. In Pingvellir sind wir ebenfalls zwischen den Welten unterwegs, denn dieses Gebiet ist auch ein Teilstück des Mittelatlantischen Rückens und ein plattentektonisch aktives Gebiet – es weitet und senkt sich jährlich ca. um 8 Millimeter. In den tiefe Gräben und Spalten kann man umherspazieren … beeindruckend! In den letzten 9000 Jahren ist das Land um 70 Meter auseinander gedriftet.
Die Allmännerschlucht (Almannagja) ist auch aus einem weiteren Grund geschichtsträchtig: 930 versammelten sich hier erstmals die Goden des Landes und hier wurden die Parlamentsversammlungen abgehalten.
Es gab wieder Fotomotive am Laufenden Band…

Sunna by urban auf Reisen in Island hier schwarzer Strand von Vik mit Armband Atempause mit Rosenquarz und Rhodonit  Sunna by urban unterwegs in Island hier Pingvallavatn in Pingvellir im Goldenen Zirkel

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